Ende August fand der Landestag der Schülerunion Vorarlberg statt – und mit Simon Märker wurde ein neuer Landesobmann gewählt. Und eines wurde klar: Wir brauchen jungen Stimmen, die gehört werden.

Die größte Schülerorganisation Österreichs

Mit über 30.000 Mitgliedern ist die Schülerunion die mit Abstand größte Schülerorganisation Österreichs. Das ist keine bloße Zahl – das sind 30.000 junge Menschen, die sich aktiv einbringen, die mitgestalten wollen, die sich nicht damit zufriedengeben, dass über sie statt mit ihnen entschieden wird.

Und dieses Engagement zeigt Wirkung. In den letzten Jahren konnte sich die Schülerunion bildungspolitisch einbringen:

  • Mehr Digitalisierung an Österreichs Schulen – ein Thema, das gerade jungen Menschen besonders am Herzen liegt, weil sie tagtäglich spüren, wo die Schule mit der Lebensrealität nicht Schritt hält.
  • Verpflichtender Ethikunterricht als Alternative zum Religionsunterricht – ein wichtiger Schritt hin zu einer Schule, die alle Wertehaltungen ernst nimmt.
  • Verpflichtendes Lehrkraftfeedback – damit Qualität im Unterricht nicht dem Zufall überlassen bleibt, sondern messbar und verbesserbar wird.

Wer glaubt, politisches Engagement beginne erst nach der Matura oder gar erst nach dem Studium, irrt. Die Erfahrung zeigt: Wer schon in jungen Jahren lernt, Verantwortung zu übernehmen, sich zu organisieren, Mehrheiten zu suchen und Kompromisse auszuhandeln, trägt diese Fähigkeiten ein Leben lang mit sich.

Genau deshalb ist die Arbeit der Schülerunion so wertvoll. Sie ist eine Schule der Demokratie – im wahrsten Sinne des Wortes. Und sie erinnert uns Erwachsene, uns Verantwortungsträger in Politik und Verwaltung, an eine einfache Wahrheit: Wenn wir über die Schule von morgen entscheiden, müssen wir die hören, die in dieser Schule sitzen.

Eine Schule, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt

Im Grundsatzprogramm der Schülerunion findet sich eine Vision, die ich voll und ganz teile: eine Schule, die individuell auf jede Schülerin und jeden Schüler eingeht. Eine Schule, die Freude am Lernen weckt, statt sie zu ersticken. Eine Schule, die aufs Leben vorbereitet – nicht nur auf die nächste Prüfung. Das ist keine Utopie, sondern ein Auftrag. Ein Auftrag an uns alle, die wir politische Verantwortung tragen: hinzuhören, ernst zu nehmen, mitzugestalten – gemeinsam mit jenen, die es am unmittelbarsten betrifft.

Herzlichen Glückwunsch, Simon Märker!

Mit Simon Märker hat die Schülerunion im Ländle einen neuen Landesobmann, Ich gratuliere herzlich zur Wahl dem gesamten neuen Landesvorstand, ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit – im Sinne einer Schule, die unsere jungen Menschen wirklich stark macht für ihr Leben. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den ausgeschiedenen Obmann Emil Schmalfuß!

Fotos: Bastian Fettinger

Christoph Thoma Blog

Unterwegs halte ich besondere Momente in Bildern und Geschichten fest. In meinem Blog finden sich Reportagen, Fotos und Eindrücke meiner politischen Arbeit und Schwerpunkte.