
Wie sichert man den Standort Österreich für die nächste Generation? Diese Frage stand im Mittelpunkt, als die JVP-Academy im Rahmen ihrer Studienreise nach Wien Für mich als Wirtschaftsbund-Direktor und Bundesrat aus Vorarlberg war dieser Programmpunkt eine willkommene Gelegenheit, mit jungen Nachwuchspolitiker:innen aus dem ÖVP-Umfeld ins Gespräch zu kommen.
Eine Academy mit Zukunftsfokus
Die JVP-Academy bringt gezielt jene jungen Menschen zusammen, die sich politisch engagieren und sich auf Verantwortung in Partei und Gesellschaft vorbereiten wollen. Studienreisen wie diese ermöglichen einen direkten Zugang zu jenen Institutionen und Personen, die wirtschaftspolitische Positionen tatsächlich mitgestalten – abseits von Lehrbuchwissen und Theorie.
Standortfaktoren im Dialog
Im Zentrum unseres Austauschs standen Standortfaktoren, die über die Zukunftsfähigkeit Österreichs entscheiden: Steuer- und Abgabenlast, Bürokratie, Fachkräfteverfügbarkeit, Energiekosten und die Frage, wie ein Bundesland wie Vorarlberg im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen kann.
„Wirtschaftspolitische Positionierung wird erst dann greifbar, wenn man sie an realen Herausforderungen von Betrieben und Regionen festmacht.“
Gerade der Blick aus Vorarlberg hat dabei eine eigene Perspektive eingebracht: Als exportstarkes, industriell geprägtes Bundesland mit kurzen Wegen zur Schweiz und nach Deutschland stellen sich hier andere Fragen als in Wien oder im östlichen Bundesgebiet. Diese Unterschiede sichtbar zu machen, war mir ein besonderes Anliegen.
Wissenstransfer als Investition in die Zukunft
Was solche Begegnungen so wertvoll macht, ist der direkte Wissenstransfer zwischen erfahrenen Praktiker:innen und jungen Menschen, die selbst Verantwortung übernehmen werden. Bewusstseinsbildung für wirtschaftspolitische Zusammenhänge entsteht nicht durch Paragraphen und Positionspapiere allein, sondern durch Gespräche, in denen Fragen gestellt und Positionen hinterfragt werden dürfen.
„Ich bedanke mich bei der JVP-Academy mit Landesobmann Julia Bitsche und den Kolleginnen des Wirtschaftsbund Österreich für das Interesse und den offenen Austausch in Wien. Solche Formate zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen frühzeitig Einblick in die Institutionen und Mechanismen zu geben, die unseren Wirtschaftsstandort prägen.“

